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Veröffentlicht am 04.08.2016 von Stefanie Loske

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Makossa & Megablast

Bevor aus Marcus Wagner-Lapierre und Sascha Wiesz 2005 zusätzlich ein Duo wurde, waren beide musikalisch solo unterwegs. Marcus als Makossa, Sascha als Megablast. Heute kennt man ihre erfolgreiche Kooperation unter dem Namen Makossa & Megablast.

Makossa

Marcus Wagner-Lapierre aka Makossa gilt als Godfather der Wiener DJ Kultur. Mit seinen Spinnereien begann er in den frühen 80er Jahren und wurde 1995 der musikalische Leiter für Österreichs berühmte und landesweite Radiostation FM4. Er beeinflusste und animierte in seiner Karriere tausende Musikliebhaber in und um Österreich und ist bekannt für seine breite Palette an musikalischem Wissen und Geschmack. Legendär ist seine Saturday Night Show „Swound Sound System“ mit MC Sugar B. Dort spielen sie eine deep-dubbigen Electro-Mix. Durch seine lange Arbeit bei FM4 hat er wesentlich zur Erfolgsgeschichte des Senders beigetragen.

Schon in den frühen 80er Jahre suchte er sich den Weg in die Clubkultur Wiens. So konnte er dort erste Erfahrungen sammeln und sich langsam einen Namen machen. Nachdem er bei FM4 startet, spielt er dort die verschiedensten Musikrichtungen: HipHop, Metal, Reaggae, Alternative, Techno, Drum’n’Bass, Country und House sind nur eine kleine Auswahl seines vielfältigen Programms.

Sein Projekt mit Megablast geht in eine ähnliche Richtung wie die Radiosendung mit MC Sugar B. 2005 taten sie sich zusammen und veröffentlichten seit 2006 zusammen einige Tracks. 2007 bringen sie ihr Debütalbum „Kunuaka“ heraus. Das zweite Album „Soy Como Soy“ von 2011 verbindet afrikanische Rhythmen mit elektronischer Musik.

Megablast

Hinter Megablast steht der Wiener DJ und Produzent Sascha Wiesz. Seine Karriere beginnt in den frühen 90er Jahren in der Wiener Clubszene. Er hat seine Wurzeln im HipHop und Reaggae, findet jedoch schnell auch zum Acid House und Electro. Während dieser Zeit entstehen auch seine ersten eigenen Produktionen. Durch das Projekt Luv Lite Massive wird er auch über die Grenzen Wiens hinaus bekannt. 2003 veröffentlicht er sein erstes Album „Creation“, für das er international gute Kritiken einheimst. Dadurch, dass er Dub, Electro und House miteinander verbindet und durch seine Verbundenheit mit dem G-Stone Label, gilt er als der typische Vertreter der Wiener Dope-Beats. Sein erfolgreichstes Projekt ist dennoch die Kooperation mit Makossa.

photocredit: https://www.facebook.com/MAKOSSA.MEGABLAST/photos/pb.113715168652868.-2207520000.1462376074./1066166120074430/?type=3&theater

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