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Veröffentlicht am 17.11.2015 von Stefanie Loske

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Ogris Debris

Die österreichische Band Ogris Debris widmet sich der elektronischen Musik und erlangte mit dem 2010 veröffentlichten Track „Miezekatze“ internationale Bekanntheit.

2005 entsteht der Bandname

2005 gründete sich das Duo bestehend aus Daniel Kohlmeigner und Gregor Ladenhauf, die sich bereits 2003 kennenlernten. Beide hatten damals an ihren Laptops schon mit elektronischer Musik experimentiert und in unterschiedlichsten Konstellationen mit Musikern Live-Auftritte mit tanzbarer elektronischer Musik absolviert. Im Jahr 2005 entstand dann der Name Ogris Debris, aufgrund eines spontanen Postings (Ogris) samt Antwort (Debris) in einem Online-Chat.

2008 erfolgte die erste Veröffentlichung mit „G-Thong / Hide Open“ bei dem Münchener Independent-Label Compost Records. Bei gleichem Label kam 2009 auch ihre zweite Platte „Raid The Itch / G-Thong Rmxs“.

Spontane Einfälle und Gefühl bestimmen die Kompositionen

Ihre Kompositionen an den Synthesizern und in den Musikprogrammen entstehen gemeinsam, für den Gesang hingegen ist Ladenhauf allein zuständig. Vieles was sie komponieren, entsteht durch spontane Einfälle und Gefühl. So war es auch beim Track „Miezekatze“, der eigentlich ohne Vocals geplant war.

2010 erschien der Track beim Label Estrela auf der EP „Bobohemian Phatsody“, bei der schon der Titel ironisch angelegt ist. Über dem Track wird lautmalerisch das Wort Miezekatze gesprochen, wodurch der Song schnell Kultstatus in der Clubszene erreicht. Im österreichischen Radiosender FM4 bekommt der Song viel Beachtung und auch der britische Radio-DJ Gilles Peterson spielte den Track, wodurch das Duo international bekannt wurde.

Im Jahr 2010 war das Duo zudem für den österreichischen Musikpreis Amadeus in der Kategorie Electronic/Dance nominiert.

Viel positive Resonanz

Beflügelt durch die viele positive Resonanz sowohl national als auch international, bringen sie noch 2010 die zweite EP „Aery“ heraus. Dieses Mal jedoch beim Wiener Label Affine Records, wo auch The Clonious, Dorian Concept und andere musikalische Artgenossen unter Vertrag stehen.

Die Einflüsse des Duos sind vielfältig und so gehören zu ihren Einflüssen auch die Musik der Genres Funk über Jazz zu Rock und von HipHop bis Electronica. Dadurch, dass sie den Ausklang des Effektgeräts Roland „Space Echo“ sampeln, haben ihren Veröffentlichungen einen hohen Wiedererkennungswert und so wurde dieser eigene Sound zu ihrem Markenzeichen.

Nach „Aery“ folgten mit „Salty Womb“, „on a salty planet / Hanns Staudinger Rmxs“, „Next Life“, „Closer / Nighttrain / Swede“ und „Something Good“ noch weitere Veröffentlichungen des Duos.

photocredit: https://www.facebook.com/ogrisdebris/photos/pb.53448978733.-2207520000.1447752369./10151578695398734/?type=3&theater

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