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Veröffentlicht am 08.11.2016 von Johannes R. Buch

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Parov Stelar

Der österreichische DJ und Produzent der Bereiche Jazz, House, Elektro und Breakbeat – Parov Stelar gehört mit seinen Produktionen zu den Pionieren des Electroswing. Sein eigener Musikstil ist eine Mischung aus Jazz, House und Downbeat.

Marcus Füreder wird am 27. November 1974 in Linz, Oberösterreich geboren. An der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung Linz absolviert Füreder eine Ausbildung in Angewandtem Design. Das Label Bushido Recordings bringt Füreders erste Veröffentlichungen im Jahre 2001 und 2002 raus, damals noch teilweise unter seinem bürgerlichem Namen oder auch dem Pseudonym „Plasma“. 2003 gründet Marcus Füreder sein eigenes Label Etage Noir Recordings mit Sitz in Linz. Seitdem nennt sich der Klangkünstler nur noch Parov Stelar. Mit dem Extended Play „KissKiss“ und dem folgendem Album „Rough Cuts“ gelingt Parov Stelar 2004 der Durchbruch.

Mit dem Extended Play „KissKiss“ und dem folgendem Album „Rough Cuts“ gelingt Parov Stelar 2004 der Durchbruch

Der Radiosender FM4 spielt die allesamt im Jahre 2004 erschienenen EP´s „KissKiss“, „Move On“ und „Wanna Get“ zuerst in der House-Sendung „High Spirit“ , wenig später auch im Tagesprogramm. Daraufhin übernimmt Soulseduction den weltweiten Vertrieb des Schaffens des Parov Stelar. In der Nu Jazz-Szene wird dem Konzept „Jazztraditionen in sanft gebrochene Rhythmik zu samplen“ Ähnlichkeiten zum Stil eines Mr. Scuffs zugesprochen. 2005 folgt sein Album „Seven and Storm“, 2007 das Album „Shine“ und 2009 das Doppelalbum „Coco“.

Mit seinem 2012er Doppelalbum „The Princess“ schafft es Parov Stelar neben den österreichischen Charts erstmals auch in die deutschen und niederländischen Charts. 2013 erscheint bereits das nächste Album „The Invisible Girl“, in welchem Parov Stelar dem von ihm geliebten Jazz wieder mehr Raum gibt.

Internationale Bekanntheit und Auszeichnungen

Durch das Internet sowie von seiner Musik unterlegte Werbespots erreichte Parov Stelar internationale Bekanntheit. Seine Videoclips wurden im Internet bisher über 150 Millionen Mal aufgerufen. In der Dirk Nowitzki-Dokumentation „Nowitzki. Der perfekte Wurf“ fungierte „All Night“ zudem als Soundtrack im Abspann. Seit Parov Stelar im November 2005 zum ersten Mal mit Live-Band auftrat folgten zahlreiche Konzerte in ganz Europa, sowie auf diversen Festivals, in Mexiko-Stadt, Istanbul und den USA.

In der Dirk Nowitzki-Dokumentation „Nowitzki. Der perfekte Wurf“ fungierte „All Night“ zudem als Soundtrack im Abspann

Die Band besteht dabei aus vier bis acht Musikern (u.a. Schlagzeug, Posaune, Trompete, Saxophon, Bass und Sängerin). Parov Stelar ist verheiratet mit der Sängerin Lilja Bloom, mit der er ein gemeinsames Kind hat. Nachdem er 2005 und 2006 bereits für den Amadeus Award in der Kategorie „FM4 Alternative Act“ nominiert war wurde Parov Stelar im Jahre 2012 in der Kategorie „Best Electronic/Dance“ ausgezeichnet.

Bei den Amadeus Awards 2013 heimst der Musiker gleich drei Auszeichnungen ein – für das „Album des Jahres“ mit „The Princess“, mit seiner Band als „Best Live Act“ und erneut in der Kategorie „Best Electronic/Dance“. 2014 erhält Parov Stelar erneut den Amadeus Award als „Best Live Act“ und 2015 zum dritten Mal in der Kategorie „Best Electronic/Dance“.

photocredit: By Thesupermat (Own work) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

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