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Veröffentlicht am 09.06.2016 von nemesis

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Moby bringt Autobiographie heraus

Er ist eine der schillerndsten Persönlichkeiten des modernen Music Business: Moby. Und wie er als DJ und mit mainstreamiger Electro Mucke seine Fans und die Clubs zu begeistern und seinen Status aufzubauen wusste, ging er doch als Künstler und Songwriter immer eigene und unkonventionelle Wege, bei dem ihn Schubladen nicht zu scheren scheinen.

Nun gibt es ein Buch über sein bisherigen Leben, seinen Karrierestart, die nicht ganz so günstigen Momente und die vielen Fragen, die sich der Künstler selbst stellt. Auf diese Idee, dieses Buch zu veröffentlichen, folgte umgehend, wie Moby auf eine wirklich herrlich geschriebene Art erzählt. Der Gedanke an einen Ghostwriter. Und noch herrlicher treibt einem die Ausführung, wie er sich davon überzeugen lässt, doch selbst die Schreibtasten fliegen zu lassen, die Lachtränchen in die Augen.

Es sind nicht nur die Inhalte, die beherzte Offenheit, die den Leser hier begeistern

Es sind nicht nur die Inhalte, die beherzte Offenheit, die den Leser hier begeistern. Natürlich sind es auch die Blicke in das Musikgeschäft per se, aber vor allem brilliert Moby alias Richard Melville Hallmit einer Art zu schreiben, die den Leser zwischen Witz und Schmerz hin- und her wirft. Für Fans unverzichtbar, für alle, die schlichtweg eine gute, unterhaltsame und tiefsinnige Lektüre mit dem gewissen Etwas zu schätzen wissen, ebenso eine feine Investition, die sich erfrischend von lieblosen Biographien und Autobiographien abhebt:

Moby: „Porcellain“ ist Anfang Juni im Piper Verlag erschienen. ISBN: 978-3-492-05713-4

 

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