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Veröffentlicht am 23.04.2017 von Johannes R. Buch

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Wichtige Dinge, die Du als DJ brauchst

Um als DJ performen zu können bedarf es Plattenspieler, manchmal auch CD-Player und ein Mischpult. Bei den Plattenspielern ist es für den DJ-Bereich wichtig, dass diese pitchbar sind, d.h. sich ihre Geschwindigkeit stufenlos verstellen lässt. Durch die Änderung der Geschwindigkeit wir die Tonhöhe zwangsläufig mitverändert. Heutzutage sind die Plattenspieler relativ kräftig motorisiert, so dass die Geschwindigkeit eines Liedes sehr schnell angepasst werden kann. Für den professionellen DJ ist diese Technik heutzutage unentbehrlich geworden.

Doch neben den klassischen Schallplatten kommen immer mehr moderne Medien wie CD, PC oder Minidisk zum Einsatz. Mittlerweile gibt es Computerprogramme, die sich auch via Adapter mit den Plattenspielern verbinden lassen. Einige wichtige Vertreter davon sind Virtual DJ, Final Cratch, Traktor Scratch, oder Rane Serato Scratch. Firmen, die für den DJ-Bedarf herstellen setzen mittlerweile verstärkt an CD-Playern, die die Eigenschaften von Plattenspielern ersetzen. Der Vestax CDX-05 ist einer der ersten scratchfähigen CD-Spieler auf dem Markt, enthält zusätzlich einen Vinyl-Filter, um den urigen Sound der Platten zu simulieren. Aber auch MP3s halten immer mehr Einzug in die DJ-Szene.

Der Cortex HDTT-5000 und der Denon DN-HD2500 sind MP3-Player, die für den DJ-Einsatz entwickelt wurden und den Vorteil haben, dass sie ohne mechanische Verschleißteile auskommen. Diese MP3-Player sind mit umfangreichen Zusatzfunktionen, wie z.B. Sampler und Effekt-Prozessoren ausgestattet und übernehmen so schon einige Aufgaben eines Mischpultes. Am Mischer wird dem DJ mit am Meisten abverlangt, der jeweilige Stil variiert jedoch auch abhängig von der Musik. Unabdingbar: Die Möglichkeit die Songs vorzuhören. Auch leichtgängige Fader sollten Bestandteil eines guten Mischpultes sein. Bekannte Mixer entstammen bspw. der DJM-Serie von Pioneer, der PMC-Serie von Vestax oder der TTM-Serie von RANE. Bei den beiden Stilrichtungen House und Techno wird vor allem auf einen sauber klingenden Equalizer gesetzt, der auch im Stande ist, einzelne Parts (z.B. die Bassdrum) komplett auszublenden. Normalerweise sind in diesen Mixern 3-Band Equalizer verbaut.

Nur der Hersteller Allen&Heath wagte mit dem X:one 62 einen Mixer mit einem 4-Band –Equalizer auszustatten. In den elektronischen Musikgattungen sind meist besondere Features wie bspw. einem Beatcounter oder eingebaute Effektgeräte sehr gefragt. Die Rotary Mixer langen hingegen den meisten Rock-Bands, die ihre Instrumente sauber verstärkt wissen wollen. Die Rotary Mixer kommen ohne Fader aus und besitzen meist nur große Drehregler. Ganz anders die Anforderungen beim Hip-Hop. Während eine Rock-Band, die sich einmal auf eine Probelautstärke geeinigt hat, die Regler kaum noch bewegt, ist es beim Hip-Hop sehr wichtig, dass der Mixer robust ist und wenig Verschleißerscheinungen (auch bei hoher Beanspruchung) zeigt. Man bezeichnet sie hier auch als Battle-Mixer, weil man sich auf diesen Geräten des Öfteren Scratch-Battles liefert. Während diese Mixer bis vor wenigen Jahren nur einen 2-Band –Equalizer besaßen, setzt man auch bei diesen Geräten nun verstärkt auf Schiebepotis.

Auch der Crossfader, das wichtigste Instrument am Battle-Mixer, wird ständig weiterentwickelt. Elektronische Fader ersetzen in diesem Bereich mittlerweile die mechanischen Fader, da diese meist nach wenigen Monaten abgenutzt sind. Der Hersteller Ecler gibt beispielsweise fünf Jahre Garantie, bzw. 20 Millionen Zyklen. Die neueste Entwicklung in der DJ-Szene sind elektronische „Fernbedienungen“, bspw. von Akai, um entsprechende Computerprogramme wie z.B. Ableton auch live schnell ansteuern zu können.

 

Wer sich noch weiter zu den verschiedensten Plattenspielern informieren möchte, der kann sich hier umschauen: www.plattenspieler.at

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